Frederic Peignet komplettiert Medaillensatz

FCO-Fechter beim Darmstädter Marathon Dritter / Stech und Neder auf Platz 5 und 10

Darmstadt (bü) Der Offenbacher Fechter Frederic Peignet stand auch beim Darmstädter Marathon auf dem Siegerpodest. Mit dem Degen erkämpfte er sich die Bronzemedaille und komplettierte damit seinen Medaillensatz. Bereits vor zwei Wochen gewann er mit dem Team die Goldmedaille bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften, vor Wochenfrist heimste er beim Würzburger Stadtwappen im Einzel Silber ein. Vereinskollege Georg Anselm erreichte den 46. Platz. Bei den Damen belegte Abigail Stech Platz fünf, Sarah Neder kam auf Rang zehn.
„Nun, ich war ein wenig Müde. Es war immer der dritte Wettkampf in Folge“, sagte der sichtlich erschöpfte, aber zufriedene Peignet. „Dafür, dass es vor der Sommerpause für mich mehr um den Spaß ging, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden“, ergänzte er.
Dabei gab es – wie gewohnt – beim Marathon keine KO-Phase. Der Sieger wurde im Modus Jeder-gegen-Jeden ermittelt. Dafür wurden durch Vor- und Zwischenrunde drei Pools gebildet. Die besten 17 Akteure durften im so genannten A-Pool den Sieger ermitteln. Für die weiteren Akteure ging es mit jeweils 16 Fechtern im B- und C-Pool um die weiteren Plätze.
Peignet marschierte schadlos durch die insgesamt elf Gefechte in Vor- und Zwischenrunde. In der Finalrunde verließen den Offenbacher jedoch nach und nach die Kräfte. „Ich war etwas müde, deswegen habe ich wohl auch zwei Gefechte zu vier verloren“, kommentierte Peignet zwei seiner vier Niederlagen in der Finalrunde. Dennoch langte es hinter Sieger Richard Schmidt und Andras Peterdi zu Rang drei.  
Georg Anselm musste ohne ein erfolgreiches Gefecht in Vor- und Zwischenrunde im C-Pool um die Platzierung kämpfen. In diesem gelangen ihm dann vier Siege, die ihm Rang 46 einbrachten.
Bei den Damen kämpften sich Abigail Stech und Sarah Neder in den A-Pool. Stech, die wie Peignet in der Vorwoche beim Würzburger Stadtwappen antrat, überzeugte als Juniorin erneut bei einem Wettkampf der Aktiven. 16 Siege aus 21 Gefechten sprechen eine deutliche Sprache. Die Siegerin Blanka Blach aus Polen hatte nur zwei Erfolge mehr zu verbuchen. Stech landete damit noch vor Vereinskollegin Sarah Neder, die mit 13 Siegen aus der Finalrunde Platz zehn belegte.