Stoppel gewinnt in Würzburg (25.06.2012)

Stech macht bei Aktiven auf sich aufmerksam / Peignet und Haller bei Herren auf Platz zwei und drei

v.l.n.r: Frederic Peignet, Abigail Stech, Christine Stoppel, Rudolf Haller, Sebastian Bartsch
v.l.n.r: Frederic Peignet, Abigail Stech, Christine Stoppel, Rudolf Haller, Sebastian Bartsch

Beim Kampf um das Würzburger Stadtwappen waren Offenbachs Degenfechter gleich mehrfach auf dem Podest vertreten. Am erfolgreichsten war dabei Christine Stoppel, die auf dem Podest ganz oben stand. Abigail Stech kam auf Rang drei. Bei den Herren unterlag Frederic Peignet erst im Finale, Rudolf Haller erkämpfte sich Platz drei. Sebastian Bartsch, Daniel Sandmann und Olaf Klein belegten die Plätze zehn, 44 und 47.
„Ich konnte mich in jedem Gefecht schnell auf die Gegnerinnen einstellen und machte nur wenige taktische Fehler“, war Stoppel zufrieden mit ihrer eigenen Leistung. Die Ergebnisse sprechen für sich. In keinem Gefecht auf dem Weg ins Finale ließ die Offenbacherin mehr als elf Gegentreffer zu. Zuvor gewann sie alle vier Vorrundenduelle. Dabei bezwang sie Selja-Christ Schiwek (Kassel) gleich zweifach. Schiwek hatte sich nach der 15:11-Niederlage gegen Stoppel über den Hoffnungslauf für das Viertelfinale qualifiziert. Stoppel gewann erneut deutlich (15:8). Im Halbfinale ließ sie der Frankfurterin Anna Jonas beim 15:7-Erfolg keine Chance. Das Finale gewann die FCO-Athletin gegen Anja Schünke (Heidenheim) 15:12.
Nach zwei Siegen aus vier Vorrundengefechten setzte sich Abigial Stech sowohl gegen Marion Menzel als auch gegen Sigrid Schwerk durch. Menzel kämpfte sich über den Hoffnungslauf zurück in das Turnier, wurde von Stech jedoch erneut mit 15:8 bezwungen. Im Halbfinale musste sich Stech jedoch Schünke mit dem gleichen Ergebnis geschlagen geben. „Abigail hat gezeigt, dass in der nächsten Saison auch im Aktivenbereich absolut mit ihr zu rechnen sein wird“, kommentierte Vereinstrainerin und Teamkollegin Christine Stoppel das Abschneiden der drittjüngsten Turnierteilnehmerin.
Auch Offenbachs Herren machten in Würzburg auf sich aufmerksam. Frederic Peignet setzte sich sowohl in der Vor- als auch in der Zwischenrunde ohne Niederlage durch. In der Vorrunde kassierte er in fünf Gefechten sogar nur 5 Gegentreffer. Diese Marke unterbot Vereinskollege Rudolf Haller in der Zwischenrunde gar noch mit nur drei Gegentreffern. Peignet musste im 32er-KO dann jedoch gegen Mori Hoyer (MTV München) eine unglückliche 13:14-Niederlage hinnehmen. Über den Hoffnungslauf qualifizierte sich der französische Austauschstudent jedoch für das Viertelfinale, in dem er Tristan Förster (Dörnigheim) beim 15:7 keine Chance ließ. Nachdem auch Haller sich Viertelfinale gegen Hoyer durchsetzte, kam es im Halbfinale zum vereinsinternen Duell. Peignet behielt mit 15:14 die Oberhand und stand im Finale, während Haller das Turnier auf Platz drei beendete. Im letzten Gefecht des Tages musste der Wahl-Offenbacher jedoch Fabian Herzberg (Tauberbischofsheim) mit 13:15 den Vortritt lassen.
Der dritte Offenbacher, Sebastian Bartsch, qualifizierte sich wie die Vereinskollegen sicher für die KO-Phase. Nach einem Sieg im 32er-KO musste er sich jedoch eine Runde später Janek Stumpf klar geschlagen geben (5:15). Mit drei weiteren Siegen erkämpfte sich Bartsch noch Rang zehn.
Daniel Sandmann und Olaf Klein schieden mit jeweils einem Sieg aus fünf Gefechten in der Vorrunde aus.