Offenbacher machen sich Hoffnungen auf Heimsieg

Die alte Saison ist noch nicht einmal rum, da beginnt schon die neue Fechtsaison. Das gilt zumindest für die weiblichen Juniorinnen mit dem Degen. Wie gewohnt findet in Offenbach das erste Ranglistenturnier der neuen Saison noch vor der eigentlichen Sommerpause und dem Abschluss der laufenden Saison statt. Änderungen gibt es aber bei der fünften Auflage des Stefan-Haukler-Gedächtnis-Turniers um den Sparkassen-Pokal. Am Samstag, 19. Mai, werden die Damen den Turniersieger an nur einem Tag ermitteln. In den Jahren zuvor wurde das Turnier noch an zwei Tagen ausgetragen.
Ab neun Uhr wird dann die nationale Fechtelite der Altersklasse in der Sporthalle der Edith-Stein-Schule die Klingen kreuzen. Zu den Top-Favoriten auf den Turniersieg zählt dann auch Nadine Stahlberg, die momentan die bereinigte Rangliste, sprich ohne Fechterinnen des Jahrgangs 1992, vor der Leverkusenerin Julia Morawietz anführt. Zum Favoritenkreis zählt sicherlich auch die zweite Lokalmatadorin und drittplatzierte der Rangliste, Florina Plachta. Ohnehin schickt der Gastgeber FC Offenbach ein breites Starterfeld auf die Planche. Neben den bereits erwähnten Akteuren macht sich auch EM- und WM-Teilnehmerin Abigail Stech berechtigte Hoffnungen auf eine vordere Platzierungen. Und auch die vierte im Bunde, Benita Marx, ist immerhin deutsche Vizemeisterin im Einzel und amtierende Meisterin mit der Mannschaft bei den Junioren. Damit tritt die bei der Sportgala Offenbach ausgezeichnete Mannschaft des Jahres 2011 geschlossen an. Inken Opiolka und Sophie Kaschky, die ihre Premiere beim Haukler-Turnier feiert, komplettieren das Aufgebot der Offenbacher.
Hoffnungen schöpfen die FCO-Damen aber nicht nur aus den Ergebnissen der laufenden Saison. Im Vorjahr verlor Nadine Stahlberg erst im Finale gegen die Bonnerin Stephanie Suhrbier, die die Altersgrenze inzwischen überschritten hat. Abigail Stech stand 2011 ebenfalls im Halbfinale.
Das Finale wird dann im angrenzenden Vereinsheim, der August-Heim-Halle, ausgetragen und ist für 18 Uhr angesetzt. Ob in diesem wie in den beiden Vorjahren erneut eine Offenbacher Fechterin um den Sieg kämpfen wird und wenn ja welche, ist vollkommen offen. Selbst ein reines Offenbacher-Duell scheint nicht unrealistisch. Sicher ist nur, dass nach den Erfolgen von Suhrbier in den vergangenen zwei Jahren dieses Jahr eine neue Siegerin gekürt wird.