Startgemeinschaft Offenbach / Frankfurt mit Krimi gegen Heidenheim

Deutsche Meisterschaften der Fechter erst im Sudden-Death entschieden / Stahlberg im Einzel auf 3

In Frankfurt trugen die Fechterinnen die Deutschen Meisterschaften der A-Jugend mit dem Degen aus. Nadine Stahlberg verpasste dabei nur knapp den Finaleinzug und erkämpfte Bronze. Die Offenbacher Vereinskollegin Abigail Stech kam auf Rang fünf.
Aufgrund der Rangliste waren beide FCO-Fechterinnen von der Vorrunde befreit und stiegen beim 64er-KO-Gefecht aktiv in den Wettkampf ein. Stahlberg startete mit einem deutlichen 15:5-Erfolg über Rike Hahnel (Wetzlar). Ohnehin erwischte die Offenbacherin und Ranglistenerste einen guten Tag, konnte auf dem Weg ins Viertelfinale jedes Mal  die Planche als souveräne Siegerin verlassen. Auch im Viertelfinale trumpfte Stahlberg beim 15:9-Erfolg gegen Yvonne Weiler (Solingen) auf. Im Semifinale traf die Offenbacherin auf die Ranglistendritte, Kristin Werner. Die Heidenheimerin behielt mit 15:12 die Oberhand und sicherte sich im anschließenden Finale den Titelgewinn. Stahlberg durfte sich über Bronze freuen.
Die zweite Offenbacherin, Abigail Stech, hatte auf ihrem Weg ins Viertelfinale mehr zu kämpfen. Insbesondere gegen Patricia Derr (Tauberbischofsheim) musste Stech zittern, setzte sich jedoch knapp mit 15:14 durch. Im Viertelfinale kassierte sie eine herbe 4:15-Niederlage.
Noch weiter vorne platzieren konnte sich die Startgemeinschaft Frankfurt / Offenbach im Teamwettbewerb. Gemeinsam mit Anna Jonas und Sophia Weitbrecht (beide UFC Frankfurt) gingen Stahlberg und Stech auf die Planche. Drei Erfolge in der Vorrunde, bei denen die Startgemeinschaft insgesamt nur 59 Gegentreffer hinnehmen musste, sicherte die Teilnahme an der KO-Phase. In dieser distanzierten die Hessen die Startgemeinschaft Hoffnungsthal/Krefeld (45:25) ebenso deutlich wie die Equipe von Bayer Leverkusen (44:22). Auch das folgende Halbfinale gegen den FC Tauberbischofsheim war mit 45:29 eine klare Angelegenheit. Umso spannender sollte es im Finale gegen den Heidenheimer SB zugehen. Die Startgemeinschaft führte vor dem abschließenden Gefecht mit zwei Treffern. Im letzten Gefecht gab es dann die Neuauflage vom Halbfinale des Einzelwettkampfs. Nadine Stahlberg trat gegen Kristin Werner an. Diese konnte zwei Sekunden vor Schluss den Ausgleich markieren und sich in den Sudden-Death retten. Das Losglück lag auf der Seite der Heidenheimer, die das Vorteilsrecht zugesprochen bekamen. Damit war klar, die FCO-Fechterin musste zwingend treffen und angreifen. Mehrere Doppeltreffer von Stahlberg und Werner folgten, ehe die Heidenheimerin das glücklichere Ende für sich hatte und ihr Team zum 42:41-Erfolg führte.