Gleich zwei FCO-Damen im Finale

Offenbach (bü) Mannschaftlich geschlossen traten die Fechterinnen mit dem Degen beim Preis der Quadratestadt des TSV Mannheim auf. Eine Podiumsplatzierung verpassten die FCO-Damen um Nadine Stahlberg und Florina Plachta nur knapp. Beide scheiterten erst im Viertelfinale und belegten die Plätze fünf und sechs. Das Ergebnis aus Offenbacher Sicht komplettierten Laura Kieslich auf Rang 13 und die ältere Stahlberg-Schwester Sabrina auf Platz 15.
Mit den Stahlberggeschwistern, Plachta und Kieslich gewannen gleich vier Offenbacherinnen ihre Vorrundengruppe. Abigail Stech qualifizierte sich mit drei Siegen ebenso für die Zwischenrunde wie Christine Stoppel mit zwei erfolgreichen Gefechten. Benita Marx musste mit nur einem Sieg das Turnier auf Platz 87 beenden, Inken Opiolka auf Rang 110.
Direkt für die KO-Phase gesetzt waren Nadine Stahlberg und Florina Plachta. In der Zwischenrunde dominierte Laura Kieslich ihre Gruppe mit sechs Siegen aus sechs Gefechten, darunter ein Sieg gegen Teamkollegin Abigail Stech. Die musste drei weitere Gefechte verloren geben und musste vorzeitig die Heimreise antreten. Im Gepäck ein 69. Platz. Den letzten Startplatz im 64er-KO sicherte sich Stoppel mit zwei Siegen bei vier Niederlagen, musste dann aber gegen die an eins gesetzte Beate Christmann antreten und eine deutliche 3:15-Niederlage quittieren. In der Endabrechnung belegte die FCO-Fechterin den 48. Platz.
Auch in der KO-Phase ließen Nadine Stahlberg und Florina Plachta nichts anbrennen. Stahlberg setzte sich unter anderem gegen die Spanierin Sara Fernandez Calleja durch. Im ebenfalls deutsch-spanischen Duell behielt auch Plachta die Oberhand gegen Samanta Perez Garcia. Beide blieben erfolgreich, bis sie ausgerechnet aufeinander treffen mussten. Im Sudden-Death setzte sich Florina Plachta mit 15:14 durch, Stahlberg kämpfte sich über den Hoffnungslauf zurück ins Turnier. Im Viertelfinale war für beide jedoch Schluss. Plachta unterlag der Leverkusenerin Julia Morawietz 11:15, Stahlberg der späteren Siegerin Monika Sozanska 12:15.
Sabrina Stahlberg kämpfte sich nach einer 6:15-Niederlage gegen Ines Werner mit einem Sieg gegen Ya Li Du zurück ins Turnier. Nach einer weiteren knappen Niederlage gegen die Friesenheimerin Karen Neuhaus (12:13) war das Turnier für die große Stahlberg auf Rang 15 endgültig beendet.
Laura Kieslich hingegen setzte sich zunächst gegen Julia Kirschen (Berlin) 15:9 durch. Nach einer Niederlage gegen Anja Schünke (Heidenheimer SB) War aber auch für sie das Turnier beendet.