22. - 24. April 2005 - Deutsche Meisterschaften 2005 Damen- u. Herrendegen (Einzel u. Mannschaft) in Esslingen

Bei den Deutschen Aktiven-Meisterschaften 2005 im Degen in Esslingen am vergangenen Wochenende konnte Thorsten Bayer vom FCO die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen. Unter 96 Teilnehmern machte er in den KO-Runden eine sehr gute Figur, musste sich aber dann dem Ranglisten Ersten Jörg Fiedler vom FC Tauberbischofsheim mit 15:14 geschlagen geben und verfehlte mit Platz 9 nur knapp den Einzug in die Runde der letzten 8. Wichtig für Bayer: Er konnte seinen 6. Platz in der Deutschen Rangliste halten und sich somit die Teilnahme an den Weltcup-Turnieren in Heidenheim und Legnano (Italien) sichern. Turniersieger wurde Tilmann Fetzer vom SB Heidenheim. Die Offenbacher Degendamen mussten sich beim Einzelwettbewerb in einem Feld von 96 Starterinnen behaupten. Hier konnten Jutta Hofmann (Jg. 77) mit Platz 14 und Monika Hoffmann (Jg. 85) mit Platz 15 gute Ergebnisse mit nach Hause nehmen. Jenny Sandmann (Jg. 87), noch im Juniorenbereich fechtend, empfahl sich mit Platz 27 und verbesserte ihre Vorjahresleistung erheblich. Für die A-Jugend-Fechterin Sabrina Stahlberg (Jg. 89) war Platz 32 kein schlechtes Ergebnis. Sarah Neder (Jg. 89), ebenfalls noch A-Jugend, erreichte Platz 83. Beim Mannschaftswettbewerb stellten die Offenbacherinnen Jenny Sandmann, Sabrina Stahlberg und Sarah Neder das mit Abstand jüngste Team in einem Feld der 15 besten Mannschaften aus Deutschland. Auf ihrem Weg ins 8-er Finale schlugen sie München, eine Startgemeinschaft Südwest, Essen und den UFC Frankfurt jeweils klar und deutlich mit mindestens 15 Treffern Abstand. Der Einzug ins Viertelfinale war geschafft. Hier lauerte kein geringerer Gegner als Leverkusen mit der Ex-Offenbacherin Maja Markovic und Britta Heidemann (Silbermedaillen-gewinnerin von Athen) in ihren Reihen. Erwartungsgemäß übernahm Leverkusen die Führung mit 45:31. Dennoch konnten die jungen FCO-Damen, die ihren Gegnerinnen zeitweise Paroli bieten konnten, erhobenen Hauptes von der Planche gehen und sich über einen Platz 6 im Aktivenlager freuen. Kommentar Markowic: „Das war heute eine extrem junge aber auch sehr gute Offenbacher Mannschaft. Wir Profifechter aus Leverkusen mussten uns richtig anstrengen um selbst nicht zu verlieren. Das zeigt eindeutig, dass der Fechtclub Offenbach mit seiner Nachwuchs-arbeit zu den Top-Vereinen in Deutschland gehört“.