Mészáros kann sich nicht auf Bitsch einstellen (10.12.2012)

Degenfechter in Kopenhagen auf Rang 15 / Damen verpassen Spitzenplätze in Heidelberg

Beim Weltcup der Kadetten, bis 16 Jahre, belegte der Offenbacher Maximilian Mészáros Rang 15. „Platz 15 ist zwar nicht schlecht, aber ich wäre gerne noch weiter gekommen, da ich einiges aufholen muss, weil ich ja in Bonn und Leverkusen jeweils in der Vorrunde schon rausgeflogen bin“, spricht der erst 14-Jährige über seine Ansprüche an sich selbst. In der Vor- und Zwischenrunde lief es laut eigener Aussage für den Offenbacher nicht rund. „Ich habe viel erst im Suddendeath verloren“, kommentierte er seine jeweils zwei Siege. Dennoch qualifizierte er sich direkt für das 64er-KO und war von der ersten KO-Runde befreit. Anschließend konnte er sich überraschend gegen den auf Platz acht gesetzten und klar favorisierten Waliser Alexander Edwards mit 15:14 durchsetzen. Ein Krimi gegen den Österreicher Lukas Puchacher folgte im 32er-KO. Im letzten Drittel war ich mit 9:6 hinten. Ich habe dann im Laufe des Gefechts den siebten Treffer gesetzt. Als ich noch etwa 30 Sekunden hatte, habe ich dann noch die zwei Treffer gemacht und konnte ausgleichen“, beschrieb er das Duell, das er im Suddendeath für sich entschied. Im folgenden Gefecht traf er auf seinen ehemaligen Vereinskollegen aus Darmstadt, Peter Bitsch. „Das Gefecht war für mich genauso wie jedes andere, ich wollte meinen Gegner einfach schlagen und das wir mal in einem Verein waren, war mir da egal“, so Mészáros. Er habe sich „nicht gut auf Bitsch einstellen können“ und unterlag 11:15. Das Turnier gewann Martin Rubeg aus Tschechien vor Jakob Stymne (Schweden). Bester deutscher wurde Bitsch auf Rang drei.
Beim Ranglistenturnier der Aktiven verpassten die Offenbacher Degenfechterinnen die vorderen Plätze. Dabei verloren insbesondere Florina Plachta und Nadine Stahlberg ihre KO-Gefechte nur knapp. Stahlberg unterlag der späteren Siegerin Alexandra Ndolo (Leverkusen)  14:15. Im Hoffnungslauf unterlag sie der zweiten Fechterin aus Leverkusen, Marijana Markovic (13:14) und belegte in der Endabrechnung Platz 30.
Besser lief es für Florina Plachta. Nach je vier Siegen in Vor- und Zwischenrunde besiegte sie mit Laura Kieslich (Platz 41) und Noemi Mészáros (33.) gleich zwei Vereinskolleginnen. Nach einem Sieg gegen Lisa Fautsch (Frankreich) musste sie sich jedoch Sina Dostert aus Bonn (12:13) und Olga Ehler (Heidenheim) mit 14:15 geschlagen geben und belegte Platz 17.
Für Inken Opiolka und Abigail Stech war das Turnier bereits nach der Vorrunde auf den Plätzen 94 und 87 beendet. Christine Stoppel verpasste wie auch Sophie Kaschky mit nur einem Sieg in der Zwischenrunde die KO-Phase und kam auf Rang 77, Kaschky belegte den 80. Platz. Benita Marx (67.) erkämpfte sich einen Sieg mehr, musste allerdings ebenfalls den Degen in die Ecke stellen.