„Großer Stern des Sports" in Bronze an Fechtclub Offenbach von 1863 e.V.

 

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Präsident Waldemar Krug
bei der Preisübergabe, 6. v.r.

Hansi Wilhelm und Sebastian Bartsch
im Vordergrund beim Gruppenfoto der Gewinner

„Dort, wo das Medieninteresse endet, endet in der Regel auch das öffentliche Wissen um Leistung und Namen. Der Lohn des Erfolges sei den „Stars" gegönnt. Aber vergessen wir darüber hinaus nicht, woher sie kommen und wo der Grundstein ihres Erfolges gelegt wurde?", fragte Ottomar Schledt, Mitglied des Vorstandes der Vereinigten Volksbank Maingau (VVB), in seiner Begrüßung die rund 100 Gäste bei der Preisüberreichung des Vereinswettbewerbs „Sterne des Sports". Die Antwort auf dieses in eine Frage gekleidete Fazit gab er in seinem Resümee selbst: „Meist in einem der fast 90.000 Vereine in Deutschland - in denen fast die gesamte Bandbreite der Sportarten ausgeübt wird." In enger Partnerschaft mit den Sportverbänden und Kommunen geht deshalb die VVB schon schon im dritten Jahr einen neuen Weg, um Sportvereine für ihr soziales Engagement zu würdigen. Bereits 2003 wurden gemeinsam in einem Pilotprojekt die „Sterne des Sports" ins Leben gerufen. Die diesjährige Vergabe der Auszeichnung in der eleganten Atmosphäre der Hausener Hauptstelle ist ebenfalls die dritte ihrer Art. 25 Vereine haben sich mit ihrem sportübergreifenden Engagement zu den Themenfeldern „Gesundheit und Prävention", „Integration", „Kinder und Jugend", "Familie", „Senioren", „Gleichstellung von Männern und Frauen", „Leistungsmotivation", „Umweltschutz", „Ehrenamtsförderung", und „Vereinsmanagement" um den „Großen Stern des Sports in Bronze", den die VVB mit Unterstützung des Deutschen Sportbundes in ihrem Geschäftsbereich ausgeschrieben hat, beworben. Achtzehn davon haben die vorausgesetzte Mindestpunktzahl für einen „Stern des Sports in Bronze" erreicht.

Ganz oben auf dem Treppchen „stand" der Fechtclub Offenbach von 1863. Die Offenbacher Fechter bewarben sich mit einem Konzept zu den Themenbereichen Gesundheit, Prävention und Integration. Der 1. Vorsitzende Waldemar Krug nahm den „Großen Stern des Sports" in Bronze 2005 von Prof. Jürgen Palm vom DeutschenSportbund und VVB-Vorstand Ottomar Schledt entgegen. Als Erstplatzierter erhielt der Fechtclub Offenbach einen Geldpreis in Höhe von 2.500 Euro. Den zweiten Platz, dotiert mit 1.500 Euro, belegte der TV 1863 Dieburg mit seiner Bewerbung in der Sparte Kinder und Jugend. Dritter (1.000 Euro) wurde die Freizeitabteilung Hollywood der TSV Heusenstamm in der Kategorie Kinder/Jugendund Familie. Beide Vereine erhielten auch einen Bronzestern.

Wie Prof. Palm bei der Preisverleihung unterstrich, haben sich alle Vereine durch innovative Konzepte, ihren gesellschaftlichen Bezug , einen hohen Wirkungsgrad und durch eine kontinuierliche Durchführung von anderen absetzt. Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags war dann die Verleihung des „Sterns des Sports" in Silber an den Fechtclub Offenbach von 1863. Als Gewinner des Großen Bronzesterns hatte er sich auf Landesebene durchsetzen können und die mit 1.000 Euro dotierte Trophäe gewonnen. Damit hat er sich als Drittplatzierter nicht für den Bundesentscheid qualifizieren können, der dem Gewinner des großen Silbersterns vorbehalten ist. Im Vorjahr war das der Budo Club Mühlheim, der dann auch Träger des ersten Großen Sterns in Gold wurde. Mit der Auszeichnung „Sterne des Sports" verschaffen der Deutsche Sportbund und die Volksbanken und Raiffeisenbanken den über 90.000 Vereinen mit ihren mehr als 2 Millionen Ehrenamtlichen endlich jene Aufmerksamkeit, die ihnen schon langegebührt. Gerade für die Kommunen ist das soziale Engagement der Vereineunverzichtbar. „Diese Netzwerk kann in seiner Bedeutung für unsere Gesellschaft gar nicht hoch genug eingeschätzt werden", betonte Pressesprecher Udo Heberer,der den Abend moderierte.