Team Deutschland mit Stahlberg und Stech verpasst nur knapp das Podest (05.03.2012)

Nichts wurde es aus der zweiten erhofften Medaille für die Offenbacher Degenfechterin Nadine Stahlberg. Im Teamwettbewerb ging sie gemeinsam mit Vereinskollegin Abigail Stech sowie der Heidenheimerin Kristin Werner und Alexandra Ehler aus Waldkirch für Deutschland bei der Kadetten-EM auf die Planche. Dabei verpasste das deutsche Team mit Platz vier nur knapp das Podest.
Die Leistungen aus dem Einzelwettkampf am Samstag erfreuten auch den Nachwuchs-Bundestrainer Hans-Jürgen Hauch: „Wir haben wieder zugeschlagen. Immerhin liegt die letzte Medaille schon vier Jahre zurück. Jetzt haben wir gezeigt, wir können wieder mitmischen.“
Ordentlich mitgemischt haben auch die Kadetten beim Teamwettbewerb. Aufgrund der erzielten Resultate im Einzel war Deutschland auf Rang fünf gesetzt und vom 32er-KO befreit. Im ersten Gefecht des Tages führte die jüngste deutsche Athleting, Nadine Stahlberg, ihr Team zu einem dominatnen 45:29 über Schweden. Im Viertelfinale bezwangen die DFB-Fechterinnen dann die Konkurrenz aus Frankreich mit 45:36. Im Halbfinale stand der deutschen Equipe dann die favorisierten und an eins gesetzten Italienerinnen mit Vize-Weltmeisterin Isabella Signani und den ebenfalls unter den Top fünf der Einzelwertung geführten Roberta Marzani und Nicole Foietta gegenüber. Die Südeuropäer behielten mit 45:38 die Oberhand und die Deutschen mussten im kleinen Finale gegen Polen antreten. Die Polen setzten sich zuvor gegen Weißrussland und die immerhin an zwei geführten Ungarn durch und scheiterten ihrerseits im Halbfinale an Israel. Die Halbfinalniederlage verkrafteten die Polen scheinbar besser, die sich am Ende knapp mit 45:42 gegen die Deutschen durchsetzten. Damit bleibt Stahlberg und Stech gemeinsam mit Werner und Ehler der undankbare, aber achtbare vierte Platz. Immerhin die beste Mannschaftsplatzierung, die ein deutches Team bislang bei der EM erreichte.
Der nächste Offenbacher der zum Degen greift ist am Mittwoch Nikolaus Bodoczi bei den Junioren. Stahlberg darf einen Tag später dann erneut gemeinsam mit einer Vereinskollegin auf die Planche. Bei den Junioren-Damen kämpft dann auch Florina Plachta um die Medaillen.