Plachta trotz bitterer 14:15-Niederlage auf Platz zwölf (24.01.2012)

Bodoczi scheitert früh nach guter Vorrunde in Basel

Um das Wappen von Mödling (Österreich) kämpften die Junioren-Fechterinnen mit dem Degen. Als beste deutsche Athletin beendete Florina Plachta vom Fechtclub Offenbach Platz zwölf. Die Vereinskolleginnen Nadine Stahlberg und Benita Marx landeten auf den Plätzen 24 und 25.
Plachta setzte sich im 64er-KO gegen die Schweizerin Francoise Herren 15:10 durch. Keine Chance ließ sie in der anschließenden Runde der Russin Daniela Khrapona beim 15:4. Im 16er-KO war es dann allerdings die 17-jährige Hessin, die die Planche nach einer bitteren 14:15-Niederlage im Sudden Death als Geschlagenen verlassen und das Turnier beenden musste. Durch den Erfolg schob sich Plachta in der deutschen Rangliste der Junioren vorbei an Julia Morawietz (Leverkusen) und liegt nun direkt hinter Vereinskameradin Nadine Stahlberg.
Die stand im 64er-KO des international besetztem Turniers Camilla Batini (Italien) gegenüber, behielt mit 15:10 die Oberhand. Eine Runde später erwischte es aber die Offenbacherin. 15:8 gewann die Polin Jagoda Zagala. Stahlberg war mit Platz 24 jedoch die beste deutsche Athletin ihrer Altersklasse und behielt bei den A-Jugend-Rangliste unangefochten die Führung.
Einen Platz hinter Stahlberg landete die dritte FCO-Fechterin, Benita Marx. Die setzte sich zunächst gegen die Französin Camille Hazard durch, musste dann aber wie Stahlberg eine Runde später die Waffen strecken.
Für die vierte Offenbacherin, Abigail Stech, war das Turnier bereits früh mit Platz 102 beendet.
Das Turnier gewann Alexandra Magdich (Russland) vor Alberta Santuccio (Italien).

130 Junioren kämpften in Basel mit dem Degen um die Trophee Maitre Roger Nigon. Darunter auch FCO-Talent Nikolaus Bodoczi. Der setzte sich beim Ranglistenturnier in der Vorrunde souverän mit fünf Siegen aus sechs Gefechten durch und war damit für die erste KO-Runde gesetzt. Die Pause tat dem Offenbacher aber offensichtlich nicht gut. Die zweite Niederlage im Turnier bedeutete in der Runde der letzten 64 das vorzeitige Aus. Mit 13:15 verlor Bodoczi knapp gegen den Italiener Gianmarco Andreana und wurde 37.