Die Weltcups im Blick

Sabrina Stahlberg mit Rang drei in Heidelberg

Offenbach (bü) Bei den vierten Rhein-Neckar-Open der Fechter in Heidelberg erreichten gleich drei Offenbacher Athleten die Finalrunde. Dabei fand man den Namen Stahlberg zwar wieder unter den drei Erstplatzierten, diesmal jedoch Sabrina Stahlberg, die große Schwester der jüngst gekürten Deutschen Junioren-Meisterin Nadine Stahlberg. Auf Christine Stoppel und Florina Plachta belegten die Plätze sechs und acht.
Sabrina Stahlberg marschierte mit Siegen über Sara Mahrok (Bonn) und Beatrice Brockmann (Berlin) souverän durch die Ko-Phase. Florina Plachta musste sich Beate Christmann geschlagen geben, konnte sich aber über den Hoffnungslauf qualifizieren und traf auf die Vereinskollegin Sabrina Stahlberg. Stahlberg behielt mit 15:9 die Oberhand, Plachta konnte sich erneut über den Hoffnungslauf für die nächste Runde qualifizieren.
Christine Stoppel setzte sich auf dem Weg in die Runde der letzten acht Athleten unter anderem gegen die Rumänin Emona Toma durch.
In der Finalrunde musste sich Stoppel der späteren Siegerin Ricarda Multerer (Heidenheimer SB) 8:15 geschlagen geben und beendete das Turnier auf Rang sechs. Im Viertelfinale trafen erneut Stahlberg und Plachta aufeinander. Wiederum war Stahlberg erfolgreich, musste im Halbfinale mit 15:11 der Leverkusenerin Stephanie Suhrbier den Vortritt lassen.
„Ich habe von Beginn an sehr gut gefochten und konnte selbst knappe Gefechte für mich entscheiden“, war Sabrina Stahlberg zufrieden. „Dass ich zwei Mal gegen Florina fechten musste, war natürlich ärgerlich. Das sind immer sehr enge Gefechte“, ergänzte sie und hofft sich mit einem weiteren positivem Turnier in Mannheim für die Weltcups der Aktiven im Februar und März zu qualifizieren. „Das war und ist mein Ziel für die Saison“, sagt Stahlberg selbstbewusst.
Benita Marx und Nadine Stahlberg mussten sich jeweils Stephanie Suhrbier in der Ko-Phase geschlagen geben und belegten die Plätze 20 und 19. Bereits im 64er-Ko unterlag Jennifer Sandmann der Leverkusenerin Lina Schneider mit 9:15, kam in der Endabrechnung auf Rang 51.
Die Offenbacherinnen Inken Opiolka, Laura Kieslich und Abigail Stech mussten das Turnier bereits nach dem ersten Wettkampftag beenden. „Mit drei Finalistinnen war es aber wieder ein gutes Turnier für den FCO“, stellte Florina Plachta fest.
In Moedling ging Nikolaus Bodoczi mit dem Degen auf die Planche. Beim U23-Turnier qualifizierte er sich mit Siegen über Alessandro Fedeli und Liviu Dragomir für die Runde der letzten Acht. Gegen den Rumänen Alin Sbarcia verlor der Hesse unglücklich 14:15 und musste sich mit Platz sechs begnügen. Sieger wurde der Italiener Raffaello Marzani, bester Deutscher war Constantin Boehm (Heidenheim) auf Rang drei.