Berlin kein gutes Pflaster für Offenbachs Fechter

In Berlin stand an diesem Wochenende nicht nur die Filmpreisverleihung des „goldenen Bärens“ auf dem Programm. Parallel kämpften 243 Fechter im Herrendegen beim weißen Bären um den Turniersieg. Die Vertreter des FC Offenbach erwischten dabei nicht ihren besten Tag. Nikolaus Bodoczi und Thorsten Bayer scheiterten im 128er-Ko und kamen auf die Plätze 72 und 83. Der dritte FCO-Athlet Daniel Sandmann sah in der Vorrunde kein Land und musste früh nach sechs Niederlagen und Platz 225 enttäuscht die Heimreise antreten.
Bodoczi startete gut ins Turnier, in der Vorrunde belegte er in seiner Gruppe nach vier Siegen und nur einer Niederlage Platz zwei, zog damit in die Zwischenrunde ein. Auch hier sicherte er sich souverän mit vier Siegen und zwei Niederlagen das Weiterkommen. Im folgenden 128er-Ko scheiterte er am drei Jahre älteren Ukrainer Ruslan Tymoshenko denkbar knapp 14:15.
Vereinskamerad Thorsten Bayer stieg ebenfalls mit vier Siegen in das Turnier ein, stand damit in der Zwischenrunde. Mit vier weiteren Siegen und zwei Niederlagen stand auch er im 128er-Ko. Gegen den Australier Ross Austen war er beim 6:15 allerdings chancenlos.
Den weißen Bären gewann der Este Nikolaj Novosjolov vor Yannick Borel (Frankreich).