Projekt: Integratives Trainig beim Fechtclub Offenbach v.1863 - im Rollstuhl und zu Fuß (v. 19.02.2014)

Im Jahr 2013 feierte der Fechtclub sein 150-jähriges Bestehen. In diesem Zusammenhang wurde die Idee geboren, ein neues Trainingskonzept für Menschen mit Behinderung einzuführen unter ganz bestimmten neuen Aspekten. Schon seit mehr als 10 Jahren gibt es die Sparte „Rollstuhlfechten“ im Verein und die Austragung der Deutschen Meisterschaft im Rollstuhlfechten im Jahr 2009 wurde als herausragendes sportliches Ereignis in der deutschen Presse gewürdigt.

Mit dem neuen Konzept der integrativen Zusammenarbeit soll es ermöglicht werden, daß die bisher separat arbeitenden Sportlergruppen miteinander „verzahnt“ werden und so die Basis dafür bilden, allen Sportlern mehr Trainingspartner bieten zu können.

Die für das Rollstuhlfechten notwendigen Geräte sollen dazu während der Trainingszeiten der Breiten- und Leistungssportgruppen in der Fechthalle aufgebaut werden. Zusätzliche Rollstühle sollen es auch Fußgängern ermöglichen, mit Rollstuhlfechtern sozusagen „auf gleicher Ebene“ zu trainieren. Alle Sportler profitieren dabei auch von zusätzlichen Trainingseffekten, die sich aus den unterschiedlichen Sport- und Bewegungserfahrungen ergeben.

Das integrative Training soll von einem eigenen Trainer geleitet werden. Nach Möglichkeit soll zusätzlich auch ein Ergotherapeut die Sportler betreuen.

Das Angebot für Rollstuhlfahrer soll sich an alle Altersgruppen und Erfahrungsstufen richten.

Obwohl der Fechtclub Offenbach bereits ein vollkommen barrierefreies Vereinshaus hat (Rampe, Sanitäranlage, Lift zur Fechterhalle im 1. Stock) besteht insbesondere hinsichtlich der sportspezifischen Ausstattung noch Bedarf.

Hierfür ist das Projekt bereits als „förderungswürdig“ beim Hessischen Sozialministerium registriert und anerkannt.

Weitere Informationen gibt es in unserem  neu aufgelegten Flyer, der an Institutionen wie REHA-Zentren, Unfallklinik sowie die einschlägigen Zentren für die Behandlung der entsprechenden Behinderungen verteilt wird.

 

Offenbach am Main, den 19. Februar 2014